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Alois Hingerl, Dienstmann No. 172 am Münchner  Hauptbahnhof, jener legendäre  „Münchner im  Himmel“ von Ludwig Thoma also, soll ja von seinem  kurzen Aufenthalt im Himmel berichtet haben, daß es  dort auch Drehorgeln geben soll...  Himmlische Drehorgeln sozusagen. - Ja! ich weiß  das ganz sicher, denn das hat mir jemand erzählt,  der jemand kennt, der den Schwager vom Alois mal  gesehen haben soll...  „I bin ja nur net mit dera Harf´n zurechtkumma...“ soll  er zu seiner Entschuldigung gesagt haben. „Und  singa!!! I hoab überhaupt no nia g`sunga!“  wiederholte er nochmals, und fügte hinzu: „Jo, so a  Leierkast`n dageg`n ...“ -- Aber letzteres soll kaum  jemand gehört haben, weil neben seinem  Stammplatz im Münchner Hofbräuhaus gerade eine  Rangelei mit einem vorlauten Preußen losging.   Ja, so ein himmlischer Leierkasten, - und mit verklärtem Blick denke ich an all die schönen Instrumente, die ich je betrachtet  und deren Klang ich je bewundert habe.   Seitdem der Bach, der Johann- Sebastian, der Erfinder der chromatischen Stimmung die Organisation und Leitung eines  Teiles der himmlischen Chöre übernommen hat, sollen die Orgeln ja noch schöner klingen. Sicher, die Posaunen von Jericho  schmettern noch immer jedes Trompetenregister in Grund und Boden, aber es geht ja bei einer Drehorgel nicht darum  „Krach im Wettstreit“ zu machen. Und das Piccolo-Oberregister wäre doch sicherlich eine erhabene Koloratur für das  gehauchte „Halleluja“ des „Roten Radler-Engels“ mit seiner Harfe.   Ach, so ein himmlischer Leierkasten (gewiß auf „Schwebung“ gestimmt) ist im Himmel sicherlich auch vielseitig einsetzbar:  Zum Beispiel die Kerbe mit dem Lied „Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein“ könnte schon auf halbem Weg, auf einer  Wolke, gekurbelt werden. Oder etwas weiter unten mit einem weichen Register für die Verliebten „Und der Himmel hängt  voller Geigen“. Und vielleicht könnte man auch mal Manchem „von Oben“ mit einer scharfen Zauberflöte die „Flötentöne“  beibringen. --  Wenn ich es also richtig abschätze: ich glaube, ich versuche es im Himmel gar nicht erst mit einer Harfe - ich lasse mir gleich eine Drehorgel geben. Deshalb „übe“ ich hier unten schon mal mit meinem Leierkasten. Und ehrlich gesagt, nicht selten  schaue ich dabei schon ein wenig in den Himmel: in die strahlenden Kinderaugen, die freundlichen Gesichter an den  Fenstern. Da lächeln sich die Nachbarn zu, und erinnern sich freudig an ihre Kinderzeit zurück. Nicht selten wird dabei ein  freundliches Gespräch von Fenster zu Fenster begonnen.   Da, wo Freude, Mitmenschlichkeit und „Wärme“ ist, da ist auch ein Stück Himmel. Und da bin ich, wenn ich Leierkasten  spiele.
 Mit einem Leierkasten in den Himmel
Mit einer Drehorgel im Himmel Die Berliner Nationalhymne zum Saisonende Impressum Nächste Seite Vermischtes Mit einer Drehorgel im Himmel